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| Adresse: | Kreuzweg 26 | |
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Erhaltung
Die antarktische Umwelt ist äusserst zerbrechlich und erfordert deshalb eine besondere Sorgfalt. Die Natur regeneriert sich wegen dem polaren Klima viel langsamer. So sind zumindest auf dem antarktischen Kontinent recht strenge Umweltschutzvorschriften.Umweltschutz
Bei einem SCAR-Meeting 1960 wurden die ersten Umweltschutzmassnahmen eingeleitet. Dabei wurde das gesamte Gebiet südlich des 60. Breitengrades zum Schutzgebiet erklärt. Die wichtigsten Punkte:- Töten, Verletzen oder Fangen eines antarktischen Säugetiers oder Vogels ist verboten - die Wale sind ausgenommen, deren Schutz wird durch das Internationale Walfangabkommen geregelt.
- die beteiligten Regierungen wurden verpflichtet, Störungen der normalen Lebensbedingungen der Säugetiere und Vögel zu unterlassen und die Verschmutzung der Küstengewässer zu minimieren.
- Die Einführung von nicht-antarktischen Tieren, Pflanzen oder Krankheiten - Schlittenhunde waren damals noch ausgenommen - jetzt auch verboten.
- ein Netz von speziell geschützten Gebieten soll errichtet werden : SPA =Specially Protected Areas. Darunter fallen nicht nur besonders schützenswerte Gebiete, sondern auch besonders interessante Gebiete für die wissenschaftliche Arbeit.
Verhaltensregeln in der Antarktis
Die Antarktis ist ein sehr empfindliches Ökosystem und deshalb hier einige Verhaltensregeln für Landgänge. Naturliebhaber sollten sich tiergerecht verhalten. Auch wenn Pinguine "handzahm" erscheinen, so stehen sie doch unter argem Stress und verbrauchen viel Energie. Einige Arten wie die Eselspinguine fliehen - wieder andere wie die Skua greifen an. Die Anweisungen des Reiseleiters sollten strikt befolgt werden und darüber hinaus folgende Regeln beherzigen:- Abstand halten - besonders zu nistenden Tieren. Küken fliehen bei einigen Metern Entfernung panisch und brütende Tiere verlassen bei zu grosser Annäherung das Nest, was meist den Verlust des Geleges bedeutet. Niemals Vogelkolonien durchqueren oder einzelne Tiere oder Gruppen vom Wasser oder Nistplatz abschneiden.
- Unauffällige Bewegungen, keine Hastigkeit, kein Rufen.
- Die wenigen Pflanzen - wie Moospolster - nicht betreten. Das Antarktische Oekosystem ist hochsensibel und es braucht Jahre für die Erholung.
- Keinen Müll - wie Zigarettenkippen oder Papiertaschentücher - hinterlassen. Wieder alles an Bord zurücknehmen.
- Keine Lebensmittel auf den Landgang mitnehmen
- Niemals die Gruppe verlassen
- Historische Hütten und Forschungsstationen nur in Begleitung eines offiziellen Vertreters besuchen.
Antarktis Kreuzfahrt
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Stand: 22.12.2011
