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Reiseziele
Antarctic Sound
Gewaltige Tafeleisberge treiben in diese Wasserstrasse und haben ihr den Beinamen "Allee der Eisberge" verliehen. Auf Paulet Island haben Sie die Gelegenheit eine der größten Adélie-Pinguin-Kolonien der gesamten Antarktis zu beobachten.
Auckland Islands
Zur Gruppe der Auckland Islands gehören u. A. die Auckland und die Adams Insel, sowie die kleinere besonders interessante Enderby Insel. Die Inselgruppe besitzt die reichste Flora aller subantarktischen Inseln, mit einer Vielzahl von Farnen, Moosen und Flechten. Niedriger Wald, Heiden und Hochmoore bestimmen das Landschaftsbild. Hier kommen auch die äußerst seltenen Gelbaugenpinguine vor. Vielleicht begegnen Sie den immer noch vom Aussterben bedrohten Hookerschen Seelöwen.
Argentine Island
Auf der Faraday Station hier wurde vor fast 20 Jahren das Ozonloch entdeckt. Heute wird die Station von der Ukraine betrieben und heißt Vernadsky. Vielleicht bekommen Sie die Gelegenheit diese Station zu besichtigen.
Campbell Island
Hier finden Sie die weltweit größte Brutpopulation von Königsalbatrossen.
Cape Adare
Cape Adare wurde 1841 von Captain James Clark Ross entdeckt. Hier betrat 1855 der Norweger Carsten Borchgrevink als erster Mensch den sechsten Kontinent. Er ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er an der gleichen Stelle vier Jahre später mit der ersten Überwinterung einen neuen Abschnitt in der Forschungsgeschichte der Antarktis einläuten würde. Seine Hütte von 1899 ist heute, mehr als 100 Jahre danach, immer noch zu sehen. In der Nähe befindet sich die weltweit größte Kolonie von Adélie-Pinguinen.
Chrystal Sound & Marguerite Bay
In diesen Regionen werden häfig Weddel- oder Krabbenfresser-Robben beobachtet. Sie halten Ausschau nach Buckel-, Zwerg- und Schwertwalen und betrachten die Schneesturmvögel.
Die Falkland Inseln
Diese Inselgruppe ist bekannt für ihre artenreiche Fauna. Auf Carcass Island gibt es Magellan- und Eselspinguine, Nachtreiher, Caracaras, Dampfschiffenten und viele Landvögel. Auf New Island können Sie Felsen-Pinguine, Blauaugen-Kormoranen und Schwarzbrauen-Albatrosse bewundern.
Lemaire Kanal
Ein Höhepunkt einer jeden Expeditionsreise zur antarktischen Halbinsel ist die Fahrt durch den engen Lemaire Kanal, der 1873 vom deutschen Kapitän Eduard Dallmann entdeckt wurde. Häufig erschwert Packeis die Weiterfahrt Richtung Süden. Sie sollten diese spektakuläre Passage von der Brücke oder einem der offenen Decks aus bewundern.
Macquarie Island
Hunderttausende von Königspinguinen erwarten uns auf dieser streng geschützten Insel, die als eine "Arche Noah" der südlichen Hemisphäre gilt. Tatsächlich - wohl nirgendwo sonst findet man einen derartigen Reichtum an Tierleben auf engstem Raum. Der Haubenpinguin, ein naher Verwandter des Goldschopfpinguins, brütet nur auf Macquarie Island. Daneben finden sich hier 25 weitere Arten von Pinguinen und Seevögeln, darunter Esels- und Felsenpinguine und vier Albatrossarten. Große Gruppen von See-Elefanten liegen hier faul am Strand. In der Buckles Bay im Norden befindet sich eine australische Forschungsstation.
Palmer Archipel
Tausende von Esels-Pinguinen nisten unterhalb der Felsen von Cuverville Island. Nicht weit davon entfernt können wir Scheidenschnäbel, Raubmöwen und Seeschwalben beobachten. Auf den Eisschollen finden sich häufig Krabbenfresser-Robben und Seeleoparden.
Paradise Bay
Diese Bucht verdient ihren Namen zurecht - es erwartet Sie ein eisiges Paradies inmitten gewaltiger Gletscher. Hier können Sie während einer Zodiacfahrt Blauaugen-Kormorane, Wale und Robben beobachten.
Peter I Island
Diese abgelegene,landschaftlich beeindruckende Insel wurde 1821 von Bellingshausen entdeckt und seitdem nur von ganz wenigen Schiffen besucht. Auch hier sind Tierbeobachtungen möglich.
Ross See
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Cape Hallet
In dieser Gegend, die oft von dickem Packeis eingeschlossen ist, wurde während des Internationalen Geophysikalischen Jahres von 1957-58 eine gemeinsame Station der USA und Neuseelands errichtet. Heute ist die Station verlassen, aber die spektakuläre Landschaft mit gewaltigen Gletschern und Bergen macht einen Besuch hier zu einem einmaligen Erlebnis.
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Dry Valleys
Dies sind landschaftliche Trockentäler des antarktischen Kontinents. Sie sind nur per Hubschrauber zugänglich.
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McMurdo Sound
Hier liegen die amerikanischen McMurdo Station und Neuseelands Scott Base. Abhängig von einer entsprechenden Genehmigung werden diese beiden interressanten Stationen besucht.
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Possession Islands
Diese kleine Inselgruppe direkt vor der Küste des Kontinents wurde 1841 von James Clark Ross und Francis Crozier, beim Versuch den magnetischen Südpol zu finden, entdeckt.
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Ross Eisschelf
Das größte Eisschelf der Welt - etwa so groß wie Frankreich - zählt mit seiner fast 800km langen Abbruchkante zu den beeindruckendsten Naturwundern der Erde.
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Ross Island
Ross Island liegt ganz im Süden der Ross See und wird vom höchsten Vulkan der Antarktis, dem Mount Erebus dominiert. Die Insel ist von größtem geschichtlichen Interesse - bei Cape Royds hoffen wir, Shackletons Hütte besuchen zu können, die während seiner Nimrod Expedition 1907-09 gebaut wurde. Erst kurz vor dem Südpol musste dieser große Polarheld umkehren, um das Leben seiner Männer zu retten. Bei Cape Royds befindet sich heute die südlichste Pinguinkolonie der Welt. Cape Evans ist die Stelle, an der Scott 1911 seine zweite Hütte baute, zu der er nach Erreichen des Südpols nie wieder zurückkehren sollte. Die Neuseeländer haben diese großartigen, historischen Stätten restauriert und konserviert und somit der Nachwelt erhalten.
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Terra Nova Bay
Diese Bucht liegt zwischen Cape Washington und der Drygalskiy Gletscherzunge. Sie wurde von Scott während seiner ersten Expedition 1901-04 entdeckt und nach einem seiner Schiffe benannt. Heute befindet sich hier eine italienische Forschungsstation, die zu den modernsten der Antarktis gehört. Sie können Sie sogar besuchen.
Süd-Georgien
Süd-Georgien wurde 1775 von James Cook entdeckt und gilt heute als Tierparadies. Hier leben mehr als 25 verschiedene Pinguin- und Seevogelarten, sowie See-elefanten und Seebären. Aufgrund dieses Artenreichtums steht die Insel heute unter Naturschutz.
Süd-Shetland-Inseln
Die Süd-Shetland-Inseln wurden 1817 vom britischen Robbenfänger William Smith entdeckt. Hier brüten in großer Zahl Adélie-, Zügel- und Eselspinguine neben einer Reihe von wissenschaftlichen Forschungsstationen. An den Ufern liegen See-Elefanten, in den Felsen nisten Blauaugen-Kormorane, Kapsturmvögel und Kelp-Möwen.
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