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Tel.: | 0 8362 9301-0 |
| E-Mail: | info@antarktis-kreuzfahrt.de | |
| www.antarktis-kreuzfahrt.de | ||
| Adresse: | Kreuzweg 26 | |
| D-87645 Schwangau (bei Füssen im Allgäu) | ||
Gesundheit und medizinische Vorsorge
Allgemeine Verfassung
Machen Sie sich auf die üblichen Probleme, die eine Reise mit sich bringt gefasst, wie eine Umstellung der Ernährung, Sonnenbrand oder Seekrankheit. WICHTIG: Wenn Sie regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie diese in ausreichender Menge mit und bringen Sie einen Brief ihres Hausarztes mit, der diese Gesundheitsprobleme beschreibt, damit der Arzt an Bord des Schiffes im Notfall schnell richtig reagieren kann.
Impfungen
Im Moment sind keine speziellen Impfungen für die Länder nötig, die Sie auf Ihrer Antarktisreise besuchen. Wenn Sie allerdings bestimmte bereiche Asiens, Afrikas oder Südamerikas besuchen, könnte eine Gelbfieberimpfung angebracht sein. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Hausarzt sprechen, um sicher zu gehen, dass Standardimpfungen, wie die gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis A, wirksam sind. Ältere Reisende wollen vielleicht noch Vorsorgemaßnahmen gegen Grippe und Lungenentzündung treffen.
Vorgehen gegen die Seekrankheit
Rechnen Sie mit rauhem Seegang. Sollten Sie anfällig für die Seekrankheit sein, sprechen Sie vor der Reise mit Ihrem Artzt über eine mögliche medikamentöse Behandlung und deren Nebenwirkungen.
Um die Seekrankheit zu lindern, vermeiden Sie Alkohol, Zigaretten und enge Räume. Die meisten Menschen fühlen sich besser, wenn Sie an Deck sitzen und den Horizont beobachten oder einfach nur mit geschlossenen Augen daliegen. Sie werden sich auch besser fühlen, wenn Sie eine Kleinigkeit, wie Cracker oder Toast, gegessen haben. Wenn Sie einmal Seekrank sind, werden Tabletten nur noch vom geringem Nutzen sein. Der Schiffsarzt kann Ihnen eine Injektion verabreichen.
Was auf einem Expeditionsschiff für Antarktisreisen nicht vorhanden ist ...
- Krankenhaus
- Blutuntersuchungen, die über eine Bestimmung des Blutzuckergehalts hinaus gehen
- Röntgenstation
- Bluttransfusionen
- Zahnärztliche Betreuung, die über erste Hilfe hinausgeht
- Chirurgie
- Anästhesie: Ketamine Anästhesie ist möglich, aber riskant. Lokale Betäubungen werden vorgezogen.
- Thrombolyse
- Intensivstation und Behandlung von Herzinfarkten
- Dauernder Zugang zu einer großen Klinik an Land
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Muss ich in guter gesundheitlicher Verfassung sein?
Ja. Wenn Sie eine Reise antreten, werden wir Ihnen zudem stets ein Formular geben, das uns über Ihren gesundheitlichen Zustand informieren soll und das Ihr Arzt unterschreiben muss. Da Sie in ein abgelegenes Gebiet mit nur eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten fahren, ist dies für den Erfolg Ihrer Reise von größter Bedeutung. -
Gibt es Einrichtungen für Behinderte?
Die Schiffe sind nicht für körperlich behinderte Menschen ausgelegt. Die Türen sind schmal und schwer und die Außentüren haben hohe Schwellen. Auf Deck kann es zudem sehr rutschig sein. -
Sollte ich eine Reiseversicherung abschliessen?
Sie sollten eine Reiseversicherung abschliessen, die die Kosten einer medizinischen Behandlung und eines Abtransports abdeckt, da dies in abgelegenen Gegenden sehr teuer sein kann. -
Ist ein Arzt an Bord? Was passiert wenn ich krank werde?
An Bord des Schiffes befindet sich zumindest stets ein Arzt. An Bord befindet sich die medizinische Grundausstattung. Sie sollten jedoch unser Formular, mit Angaben über Ihren Gesundheitszustand, gewissenhaft ausfüllen, damit der Arzt im Notfall in der Lage ist, korrekt zu handeln. -
Muss ich für die Reise fit sein?
Eigentlich nicht. Die Ausflüge finden mit dem Schiff statt und sind daher nicht körperlich anstrengend. Und obwohl so viel Zeit wie möglich an Land verbracht wird, können Sie auch gerne an Bord des Schiffes bleiben, um sich auszuruhen. Viel von der Umgebung und der Tierwelt können auch vom Deck des Schiffes aus beobachtet werden. Immer wenn es möglich ist, teilen wir vor den Ausflügen Gruppen ein, die unterschiedlich lange unterwegs sind.
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